Schlaganfall

 

 

 

 

 

 

 

 Jedes Jahr erleiden in Deutschland etwa 250 000 Menschen einen Schlaganfall – oft ohne eine Vorwarnung. Frauen zwischen 45 und 54 Jahren sind doppelt so häufig betroffen wie Männer im selben Alter.

In 80 Prozent der Fälle wird er durch Blutgerinnsel ausgelöst, die hirnversorgende Blutgefäße verstopfen. Ist der Blutstrom zum Gehirn unterbrochen, kommt es durch Sauerstoffmangel zum Ausfall von Gehirnfunktionen, dem Absterben von Nervenzellen. Seltener kommt es zum „Platzen“ von Hirngefäßen, einer Hirnblutung. 

Als Zeichen eines Schlaganfalls treten plötzlich, je nach Schweregrad folgende Symptome auf, z. T. auch gleichzeitig:

 

  • Sehstörungen, Gesichtsfeldausfall, Doppelbilder
  • Fehlende Wahrnehmung eines Teils der Umwelt oder des eigenen Körpers (Neglect)
  • Schwindel, Übelkeit, Erbrechen
  • Gangstörung, Gleichgewichts- oder Koordinationsstörung (Ataxie)
  • Taubheitsgefühl, Sensibilitätsstörung
  • Lähmung oder Schwäche im Gesicht, Arm, Bein oder einer ganzen Körperhälfte
  • Sprach-, Schrift-, Verständnis- oder Wortfindungsstörung (Aphasie)
  • Verwirrung, Orientierungsstörung
  • Schluckstörung (Dysphagie)

Doch die Chancen, sich zu regenerieren, steigen, auch wenn immer noch manche Schlaganfälle tödlich enden.